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Die Planungszonen Langfohren und Zelgli sind rechtskräftig

Der Gemeinderat befürchtete, dass das Gebiet Langfohren in unmittelbarer Umgebung des laufenden Gestaltungsplanverfahrens Widacher mit den zurzeit rechtskräftigen Zonenvorschriften wegen der hohen Ausnutzbarkeit, Gebäude- und Firsthöhen mit Gebäuden überbaut werden könnte, die die anvisierte hohe Wohnqualität des neu entstehenden Dorfteils Widacher mit grossen Bauvolumen und knapp bemessenen Grenz- und Strassenabständen beeinträchtigt. Aus diesem Grund erliess der Gemeinderat mit Publikation vom 29. Januar 2016 eine Planungszone im Gebiet Langfohrenstrasse. Diese hatte zum Zweck, die Planungsziele des Gemeinderates im Zusammenhang mit der laufenden Gesamtrevision der kommunalen Nutzungsplanung zu schützen. Einige direktbetroffene Grundeigentümer haben gegen den Erlass des Gemeinderates Beschwerde geführt. Schlussendlich haben das Departement Bau, Verkehr und Umwelt mit Entscheid vom 12. September 2016 und das Verwaltungsgericht mit Urteil vom 20. Juni 2017 die Beschwerde vollumfänglich abgewiesen. Die Planungszone Langfohren ist folglich in Rechtskraft erwachsen.

In einer ähnlichen Situation hat der Gemeinderat mit Entscheid vom 2. Mai 2016 über das Gebiet Zelgli ebenfalls eine Planungszone erlassen. Ein Grundeigentümer beabsichtigte, in der Wohn- und Gewerbezone den Bau von mehreren Einfamilienhäusern. Mit dem Erlass der Planungszone will der Gemeinderat im Rahmen der laufenden Gesamtrevision der kommunalen Nutzungsplanung sicherstellen, dass künftige Überbauungen eine hohe Wohn- und Freiraumqualität erreichen. Lokales Gewerbe solle erhalten und wenn möglich auch neues angesiedelt werden. Der Gemeinderat befürchtete, dass die geplante Einfamilienhaussiedlung an dem Standort diesen Planungszielen massiv widersprechen würde und entschied eine Planungszone zu erlassen. Diese Planungszone wurde am 13. Mai 2016 publiziert. Auch dagegen wurde Beschwerde geführt, welche schlussendlich vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt mit Entscheid vom 5. April 2017 vollumfänglich abgewiesen wurde. Der Entscheid wurde von den Beschwerdeführern nicht an die nächste Instanz weitergezogen, wonach die Planungszone ebenfalls in Rechtskraft erwachsen ist.

Vor dem Entscheid zum Erlass der Planungszonen hat der Gemeinderat die öffentlichen und privaten Interessen sorgfältig abgewogen. In beiden Fällen ist er zum Schluss gekommen, dass die öffentlichen Interessen überwiegen und dass die Planungsziele des Gemeinderates mit dem Erlass einer Planungszone geschützt werden müssen. Diese Schlussfolgerung wurde von den nachfolgend aufgerufenen Instanzen gestützt. Der Gemeinderat sieht sich in seiner Auffassung bezüglich der Umsetzung des Auftrages zur Raumplanung bestätigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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