Neubau Gemeindehaus

Holen Sie sich ein Stück Gemeindehaus!

Die Tage des altehrwürdigen Gemeindehauses von Fischbach-Göslikon sind gezählt. Ende März 2018 steht der Umzug der Gemeindeverwaltung in das neue Gemeindehaus an. Im alten Gemeindehaus hat es verschiedene Möbel und Einrichtungsgegenstände, die in den neuen Raeumen keine Verwendung mehr finden werden. Darunter befinden sich Liebhaberobjekte und Alltagsgegenstände. Der Gemeinderat möchte diese Objekte Interessierten anbieten. Interessierte können dies der Gemeindeverwaltung schriftlich per E-Mail oder Brief unter Angabe eines allfälligen Kaufgebotes mitteilen. Wenn es für ein Objekt mehrere Interessenten gibt, wird es dem Meistbietenden verkauft. Wenn sich nur einer dafür interessiert, wird es unentgeltlich abgegeben.

Nach dem Umzug der Gemeindeverwaltung Ende März wird am Samstag, 7. April 2018 das Gemeindehaus für die Bevölkerung geöffnet. Jeder kann sich an dem Morgen aus dem Gemeindehaus holen, was ihm wertvoll oder nützlich erscheint. Asbestbelastete Teile werden vorgängig markiert. Am 9. April 2018 beginnt der Abbruch der Liegenschaft.

Die Liste der Objekte und Gegenstände welche erworben werden können finden Sie hier:

Liste der Objekte und Gegenstände  [PDF, 163 KB]

Neubau Gemiendehaus Januar 2018, Innenarbeiten schreiten voran

Die Bauarbeiten im Gemeindehaus schreiten unaufhaltsam voran. Nachdem der Terrazzoboden auch über den Treppen verlegt und geschliffen ist, werden die Parkettböden verlegt. Auch konnte der Gemeinderat inzwischen weitere Schreinerarbeiten für den Innenausbau vergeben. Die Arbeiten an den Umgebungsbauten mit dem neuen Baumeister werden in diesen Tagen wieder aufgenommen, damit der Velounterstand und die Stützmauer rechtzeitig fertiggestellt werden können. Zusammen mit der Kommission hat der Gemeinderat lange über die Wahl der Platzoberfläche beraten. Zur Auswahl stand die Eindeckung der Erschliessungsflächen und des Gemeindehausplatzes mit Asphalt, Zementsteinen oder Kies. Der Gemeinderat hat in Rücksprache mit der Kommission entschieden, dass der Platz mit Kies eingedeckt werden soll. Die Erschliessungswege und die Zufahrt zum Platz werden mit Asphalt belegt. Der Gemeinderat ist überzeugt, damit einen guten Kosten/Nutzenkompromiss gefunden zu haben. 

 

Neubau Gemeindehaus Oktober 2017, Anschluss an Strom und Wasser

In den vergangenen Wochen hat sich ums Gemeindehaus wieder etwas bewegt. Die Hinterfüllung ist bis zum Niveau der noch zu erstellenden Kofferung für den Platz und die Erschliessungswege fertiggestellt. Auch ist das neue Gemeindehaus jetzt an Strom und Wasser angeschlossen. Im Inneren konnte der Terrazzoboden gegossen und weitestgehend geschliffen werden. Die Feinputz- und die Trockenbauarbeiten in den Räumen sind schon fast abgeschlossen. Das Gebäude konnte soweit austrocknen, dass in der nächsten Zeit mit den hölzernen Innenausbauarbeiten begonnen werden kann.

 

Neubau Gemeindehaus August 2017, nach dem Dach folgt die Bodenheizung

Das Dach ist fertig und die Solaranlage aufgebaut. Sie ist als solche kaum erkennbar und fügt sich fast nahtlos in die Dachfläche ein. Die Fenster sind ebenfalls eingebaut und dem Innenausbau steht nun nichts mehr im Wege. Als nächstes werden die Unterlagsböden mit der Bodenheizung eingebbracht. Die Leichtbauwände für die Raumunterteilungen stehen schon. Ebenso haben die Elektriker und die Lüftungsbauer schon einen grossen Teil ihrer Arbeit abgeschlossen. Auch bereits fertig eingebaut ist der Lift. In den nächsten Tagen wird die Hydrophobierung auf die Betonfassade aufgebracht. Mit dieser Behandlung wird erreicht, dass kein Wasser mehr in den Beton einziehen sollte. Dadurch wird die Fassade vor Witterungseinflüssen geschützt.

 

Neubau Gemeindehaus Juli 2017, das Dach wird eingedeckt

Wie von aussen unschwer zu erkennen ist, wurden in den vergangenen Tagen die Fenster eingesetzt und das Dach bekommt seine äusserste Schicht. Auf der Südseite wird das Dach mit Solarpanels und auf der Nordseite mit Eternit eingedeckt. Die Solaranlage wird von der Elektra-Genossenschaft Fischbach-Göslikon finanziert und betrieben. Im Inneren des Gebäudes arbeiten zurzeit vor allem die Elektriker, Maler und Gipser, Heizungs- und Lüftungsmonteure, die Bodenleger und die Liftbauer. Sobald die Arbeiten an Dach und Fassade abgeschlossen sind, kann auch das Gerüst entfernt werden. Im Bauprogramm sind keine relevanten Verzögerungen mehr aufgetreten.

 

Neubau Gemeindehaus Juni 2017, die Fenster werden eingebaut

Die Gibelwände und die Fassade sind fertig. Aufgefallen sein dürfte, dass der grosse Kran durch einen kleineren ersetzt wurde. Dies hat für die Bauherrschaft keine Kostenfolgen. Im Moment werden Spengler- und Zimmermannsarbeiten am Dach ausgeführt und die Fenster eingebaut. Auch die Sanitäre, Elektriker und Lüftungsbauer arbeiten nun auf der Baustelle. Am 31. Mai 2017 haben rund 40 Handwerker, die Baukommission und der Gemeinderat das Aufrichtfest gefeiert.

Neubau Gemeindehaus Mai 2017, Unterstützung von den Ortsbürgern

Die Ortsbürger Fischbach-Göslikon haben der Einwohnergemeinde an der letztjährigen Versammlung CHF 100'000.00 für die Inneneinrichtung/Innenausbau des Saales im Dachstock des neuen Gemeindehauses zugesprochen. Zur Unterstützung bei der Auswahl der einzelnen Einrichtungs- und Ausbaugegenstände wurden Eva Pfister, Josef Seiler und Thomas Seiler (bereits Mitglied der Kommission) als Vertreter der Ortsbürger vom Gemeinderat in die Baukommission einberufen. Inzwischen ist die Fassade des neuen Gemeindehauses bis zur Traufhöhe fertiggestellt. Es sind keine wesentlichen Bauverzögerungen mehr eingetreten.

 

Neubau Gemeindehaus März 2017, das Dach ist aufgesetzt

Es braucht kein geübtes Auge und gute Vorstellungskraft mehr, um sich das neue Gemeindehaus vorstellen zu können. Das Dach wurde innert Stunden vom Zimmermann aufgesetzt und der Baumeister Betoniert bereits die Aussenfassade. Leider wurde dem Gemeinderat mitgeteilt, dass die in Aussicht gestellten Subventionen für die Minergie-P-Zertifizierung nicht ausbezahlt werden können, weil der Topf bereits leer sei. In der Folge hat der Gemeinderat entschieden, auf die Zertifizierung zu verzichten. Die damit verbundenen Kosten können eingespart werden. Die ausfallenden Subventionen von rund CHF 50'000.00 verursachen trotzdem noch nicht gedeckte Mehrkosten von rund CHF 38'000.00. Weiter hat der Gemeinderat auf Grund des Kostendruckes beschlossen, auf den Einbau eines elektronischen Schliesssystems zu verzichten. Die Kosten für das elektronische Schliesssystem wurden zwischen CHF 25'000.00 und CHF 55'000.00 veranschlagt. Dem gegenüber stehen die kalkulierten Kosten für ein konventionelles Schliessystem von rund CHF 8'300.00. Unter den gegebenen Umständen kommt der Bau aber gut voran und es gab keine wesentlichen Verzögerungen im Baufortschritt mehr.

 

 

Neubau Gemeindehaus Februar 2017, die kalten Wintertage führen zum Verzug

Die Arbeiten mussten über die kalten Wintertage im Januar ruhen. Seit Anfang Februar wird auf der Baustelle aber wieder gewerkt. Wegen dem kalten Wetter sind auch die Arbeiten für den Dachbau in Verzug geraten. Die Dachunterkonstruktion sollte aber in der zweiten Hälfte Februar fertig gestellt werden können. Bevor das Holzdach aufgesetzt werden kann, müssen noch einzelne Teile des Daches aus Beton gegossen werden. Diese Arbeiten werden in den nächsten Tagen ausgeführt. Wie bereits bekannt, wird die eine Seite des Gemeindehausdaches mit einer Photovoltaikanlage ausgerüstet. Die Generalversammlung der Elektragenossenschaft Fischbach-Göslikon hat der Gemeinde einen finanziellen Beitrag von CHF 90'000.00 für den Bau der Photovoltaikanlage zugesprochen. Im Gegenzug darf die Elektragenossenschaft den auf dem Gemeindehaus produzierten Strom verkaufen. Der entsprechende Vertrag wurde in der Zwischenzeit ausgehandelt und von allen Parteien unterzeichnet. 

 

Neubau Gemeindehaus November 2016, das Gemeindehaus nimmt Form an

Wie unschwer zu erkennen, wächst das neue Gemeindehaus Stock um Stock in die Höhe, Bereits in dieser Woche werden die Gibelwände fertig betoniert sein und die äussere Form wird ein erstes Mal auch ohne innere Vorstellungskraft erkennbar sein. Wie bereits an der Gemeindeversammlung informiert, wird die Dachkonstruktion entgegen den ursprünglichen Plänen nicht betoniert sondern mit einer Holzkonstruktion ausgeführt. Die Aufträge konnten bereits vergeben werden. gegenüber der Betonkonstruktion wird die Holzkonstruktion etwas günstiger sein und der Gemeinderat hofft, damit auch wieder etwas Zeit im Bauprogramm gutmachen zu können.


Neubau Gemeindehaus September 2016, Bauverzögerungen wegen Dachkonstruktion

Der Neubau des Gemeindehauses schreitet weiter voran. Die Decke über dem Kellergeschoss ist geschlossen. Zurzeit werden die Wände für den Schalterraum und die ersten Aussenwände betoniert und man kann einen ersten Eindruck von den Räumen des neuen Gemeindehauses gewinnen. Die nun betonierten Aussenwände sind aber erst die Innenwände. Die Sichtbetonfassade wird betoniert, sobald die Innenwände stehen. Sicherheitstechnische Überlegungen haben zu diesem Entscheid geführt. Daraus ergeben sich jedoch Bauverzögerungen. Anders als beim ursprünglichen Projekt soll  deshalb die Dachkonstruktion nicht in Beton sondern mit Holzbauelementen erstellt werden. Damit kann die aktuelle Bauverzögerung wieder etwas gut gemacht werden. 

 

Neubau Gemeindehaus August 2016, die ersten Wände sind betoniert

Nach den Betriebsferien des Baumeisters haben die Bauarbeiten am Gemeindehaus wieder Fahrt aufgenommen. Auf der Bodenplatte wurden die ersten Wände betoniert und auch zum ersten Mal der eingefärbte Beton im entstehenden Treppenhaus verwendet. Die Baukommission hat noch währen den Sommerferien abschliessend anhand von zwei extra dafür gefertigten Mustern über die Art und über die Nuancen der Einfärbung beschlossen. Die Baukommission hat sich für die grossflächigere Schalung mit konventionellen Schaltafeln entschieden und die Variante mit sägerohen Brettern verworfen. In einer nächsten Phase wird die erste Decke betoniert.

 

Neubau Gemeindehaus Juli 2016, die Aushubarbeiten sind abgeschlossen

Kaum jemandem wird es entgangen sein. Der Neubau des Gemeindehauses hat begonnen. Die Aushubarbeiten sind abgeschlossen und auch die Erdsonden für die Heizung sind gebohrt. Weil die Bohrköpfe auf unter Druck stehendes Grundwasser gestossen sind, konnte die geplante Tiefe der Bohrungen nicht erreicht werden. Es wurde deshalb eine zusätzliche Bohrung durchgeführt, um die nötige Erdwärme gewinnen zu können. Die Bohrarbeiten wurden, wie gemäss Bewilligung vorgeschrieben von einem Geologen begleitet. In der vergangenen Woche konnte die Bodenplatte armiert und betoniert werden.

 

Spatenstich Neubau Gemeindehaus,  27. Mai 2016

Die Bauprofile haben es schon länger verraten: "Jetzt wird's konkret". Am Freitag, 27. Mai 2016 war es endlich soweit. Der Spatenstich für den Neubau des Gemeindehauses. Zur Feier lud der Gemeinderat die Bevölkerung herzlich ein um auf dieses Ereignis anzustossen. Gegen 80 Personen nahmen am Spatenstich teil.  

 

 

Kreditantrag über CHF 6.23 Mio (Brutto) an der Gemeindeversammlung vom 24.11.2015

An der Gemeindeversammlung vom 25. November 2011 wurde der Planungskredit über CHF 120 000 für die Durchführung eines Projektwettbewerbs betreffend die Realisierung eines neuen Gemeindehauses gesprochen. Die vom Gemeinderat eingesetzte Kommission hat in Begleitung von Architekt Hans Oeschger den Architekturwettbewerb durchgeführt. Am 21. November 2013 hat die Jury aus der Wettbewerbskommission für den Neubau des Gemeindehauses Fischbach-Göslikon das Projekt «Ursus» des Architekturbüros Gredig Walser aus Chur als Sieger des Wettbewerbs erkoren. An der Einwohnergemeindeversammlung vom 24. Juni2014 stimmten die Einwohner von Fischbach-Göslikon dem Verpflichtungskredit über CHF 385 000 für die Planung des neuen Gemeindehauses zu. In der Folge beauftragte der Gemeinderat das Architekten-Team Gredig und Walser und die Fachplaner zusammen mit der einberufenen Planungskommission mit der Planung und Projektierung des neuen Gemeindehauses.

Worüber wird abgestimmt

Die Planer und Architekten haben in Zusammenarbeit mit der Planungskommission die Pläne erarbeitet und mehrheitlich verbindliche Offerten der voraussichtlich am Bau beteiligten Unternehmen eingeholt. Dank dieser Angaben kann die Einwohnergemeindeversammlung über einen genauen Kostenvoranschlag (+/– 10 %) abstimmen.

Detaillierter Kostenvoranschlag

1. Vorbereitungsarbeiten
Enthält die Bestandesaufnahmen mit Baugrunduntersuchung, Abbrucharbeiten, Kosten für Baustrom und Wasser, die Anpassung an bestehende Erschliessungsanlagen und Provisorien
226 100
2. Gebäude
Enthält alle Aushubarbeiten, Rohbauarbeiten und Innenausbauarbeiten
5 343 300
3. Betriebseinrichtungen
Elektroanlagen, EDV, Fotovoltaikanlage
92 900 
4. Umgebung
Enthält die Umgebungsarbeiten inkl. Beläge. Zudem enthalten sind in dem Posten die Kosten für die Entsorgungsstelle. Diese werden durch die Spezialfinanzierung der Abfallentsorgung übernommen
381 100 
5. Baunebenkosten und Übergangskonten
Enthält sämtliche Anschluss- und Bewilligungsgebühren, die Vervielfältigungen und übrige Baunebenkosten
 76 000
8. Reserve und Beiträge
Unvorhergesehenes
 60 000
9. Ausstattung
Möbel für Besprechungszimmer, Empfang, Lagerregale, Archiv. Die Arbeitsplätze werden mit den vorhandenen Möbeln eingerichtet
 80 600

   
  Total Baukosten ohne Beiträge Dritter  6 260 000

Beteiligung Dritter

  •  
 Die Elektra-Genossenschaft bietet der Gemeinde an, auf dem Dach des neuen Gemeindehaues eine Fotovoltaikanlage zu bauen. Die Kosten für die Anlage übernimmt
die Elektra-Genossenschaft
- 85 000
  •  
 Der Kanton beteiligt sich an den Mehrkosten des Minergie-P-Standards - 50 000
  •  
 Mit dem Gemeindehaus wird eine moderne Entsorgungsanlage gebaut. Die Kosten für die Entsorgungsanlage gehen zu Lasten der Spezialfinanzierung - 185 000

 Nettobaukosten mit Einstellhalle 5 940 000


Dies ist der Betrag, den die Einwohnergemeinde effektiv investiert. Der Projektierungskredit von CHF 385 000 ist in diesem Betrag bereits enthalten.

Was es zur Einstellhalle zu sagen gibt:

Es gibt die Möglichkeit, das Gemeindehaus ohne Einstellhalle mit 16 Parkplätzen zu bauen. Das Untergeschoss mit Werkhof und entsprechender Zufahrt würde dennoch gebaut.

Es gibt Stimmen für und gegen den Bau der Einstellhalle. Die einen sehen es nicht als Aufgabe der Gemeinde, Einstellhallenplätze anzubieten, die andern sind der Meinung, dass die Gelegenheit genutzt werden soll, weil es ohnehin zu wenig Garagenplätze gibt. Die zu diesem Thema durchgeführte Umfrage ergab kein eindeutiges Resultat. Der Gemeinderat ist zum Schluss gekommen, dass es in dieser Frage auch keine eindeutig richtige Antwort gibt. Aus diesem Grund unterbreitet der Gemeinderat der Einwohnergemeindeversammlung den nachfolgenden Variantenentscheid.

  •  
Kostenaufwand Einstellhalle (CHF 25 563/Garagenplatz) - 409 000

 Nettobaukosten ohne Einstellhalle 5 531 000

 

Die Pläne:

Baupläne mit Infobroschüre  [PDF, 884 KB]


Umfrage Einstellplätze beim Neubau Gemeindehaus Fischbach-Göslikon

Der Mangel an Parkplätzen ist auch in Fischbach-Göslikon ein immer grösser werdendes Problem. So zumindest die subjektive Wahrnehmung. Die alten Vorschriften über die Mindestanzahl der zu bauenden Parkplätze werden den heutigen Bedürfnissen, wo jeder Haushalt mindestens ein oder gar mehrere Autos hat, nicht mehr gerecht. Mit der steigenden Anzahl der in der Nacht auf der Strasse parkierten Autos nehmen auch die Forderungen von umfassenden Parkverboten zu. Die Idee liegt also nahe, dass die Gemeinde im Zusammenhang mit dem Neubau des Gemeindehauses die Gelegenheit nutzen könnte, Tiefgaragenplätze zu bauen und diese an Dritte zu vermieten. Auf dieser Grundlage wurde dementsprechend das Raumkonzept für den Wettbewerb des neuen Gemeindehauses ausgelegt.

Im Rahmen der Projektausarbeitung für den Neubau des Gemeindehauses steht der Gemeinderat nun vor der Entscheidung, ob das neue Gemeindehaus definitiv mit oder ohne Tiefgaragenplätze geplant werden soll. Dafür sprechen das allfällige Bedürfnis und die Gelegenheit. Dagegen spricht die Rentabilität. Geplant sind zur Zeit rund 15 Tiefgaragenplätze. Mit dieser Anzahl wird die kritische Grösse von 600 m2, wonach aus Brandschutzgründen wegen technischer Installationen Mehrkosten entstehen, nicht überschritten. Es geht nun konkret darum, abzuklären, ob die 15 Tiefgaragenplätze potentielle Abnehmer fänden. Wir gehen von einem marktüblichen Mietzins von CHF 120.00 bis 150.00 pro Parkplatz und Monat aus.

Um den Bedarf abklären zu können, bittet der Gemeinderat die Bevölkerung um Teilnahme an der Umfrage. Mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen kann der Gemeinderat entscheiden, ob bei der Projektausarbeitung und Planung des neuen Gemeindehauses eine Tiefgarage definitiv mit eingeplant werden soll oder nicht

Umfrage Einstellplätze


Projektierung Neubau Gemeindehaus

An der Einwohnergemeindeversammlung vom 24. Juni 2014 haben die Stimmbürger dem Projektierungskredit über Fr. 385'000 zugestimmt. Gleichzeitig wurde der Gemeinderat beauftragt, bis an die Wintergemeindeversammlung 2014 eine Lösung für die wegfallenden Räume der Spielgruppe, des Mittagstisches, und der Mütter- und Väterberatung zu erarbeiten.

Wie geht's weiter?

Es kann nun mit den Projektarbeiten begonnen. Das heisst, der Gemeinderat wird eine Baukommission einberufen, die die Projektierung im Auftrag des Gemeinderates begleitet. Die Projektierungsphase wird voraussichtlich Anfangs 2015 abgeschlossen sein, wonach der Gemeinderat an der Sommergemeindeversammlung 2015 den Verpflichtungskredit für den Bau des Gemeindehauses beantragen wird. In der Zwischenzeit wird der Gemeinderat eine Arbeitsgruppe einsetzen, welche Lösungsvorschläge gemäss Überweisungsantrag vom 24. Juni 2014 erarbeitet.

Wenn die Stimmbürger von Fischbach-Göslikon im Sommer 2015 den Antrag für den Baukredit genehmigen, kann mit den Bauarbeiten begonnen werden. Es wird mit einer reinen Bauzeit von rund 20 Monaten gerechnet. Das würde heissen, dass Fischbach-Göslikon im Sommer 2017 ein neues Gemeindehaus einweihen kann.

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Einberufung Baukommission Neubau Gemeindehaus

Die Einwohner von Fischbach-Göslikon haben an der Gemeindeversammlung vom 24. Juni 2014 den Projektierungskredit über Fr. 385‘000 für den Neubau des Gemeindehauses genehmigt. Der Gemeinderat dankt der Bevölkerung an dieser Stelle für das entgegengebrachte Vertrauen und die sachliche Diskussion, die zu diesem Entscheid geführt hat.

Für die Ausarbeitung des Bauprojektes möchte der Gemeinderat eine Baukommission einberufen. Neben dem Gemeinderatsvertreter und einer Vertretung aus der Verwaltung wird diese mit mindestens drei Vertretern aus der Bevölkerung besetzt. In dieser Kommission soll das geballte Bau-Fachwissen der Gemeinde vereint sein, damit zum Schluss ein finanzverträgliches, zweckerfüllendes und ästhetisch ansprechendes Gemeindehaus gebaut werden kann. In diesem Sinne ruft der Gemeinderat alle Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde auf, sich als Mitglied für die Baukommission „Neubau Gemeindehaus“ bis am 21. August 2014 bei der Gemeindekanzlei zu melden. Interessierte können sich bei der Gemeindekanzlei telefonisch (056 619 17 70) oder mit nachfolgendem Link per E-Mail melden.

Für weitere Infos steht der Gemeindeschreiber, Lukas Jansen gerne zur Verfügung.

Anmeldung per E-Mail

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Was bisher geschah

1906 wurde das heutige Gemeindehaus als neues Schulhaus mit integrierter Gemeindekanzlei gebaut. Damals galt der Bau als äusserst grosszügig (390 Einwohner). 1974 wurde das Schulhaus Lohren fertig gestellt und das heutige Gemeindehaus sanft renoviert. Etwas später baute man den Dachstock, der zuvor als Estrich gedient hat, aus. Heute sind unter dem Dach das Gemeinderatszimmer und die Finanzverwaltung untergebracht. Die Raumverhältnisse blieben seither unverändert. Der Zahn der Zeit hat in der Zwischenzeit deutlich an der Bausubstanz genagt. Die Grundmauern sind nass, die Fenster sind undicht und die Zugänge entsprechen nicht den Vorschriften eines öffentlichen Gebäudes. Im Herbst 2009 hat die Bevölkerung im Rahmen einer Referendumsabstimmung den Projektierungskredit für den Bau eines Mehrzweckgebäudes (Gemeindeverwaltung, Alterswohnungen, Ladenlokal) abgelehnt. Nach der darauf folgend durchgeführten Bevölkerungsumfragen entschied der Gemeinderat das Projekt Neubau Gemeindehaus wieder aufzunehmen. 2012 beauftragte der Gemeinderat eine beratende Kommission mit der Ausarbeitung des Raumkonzepts, der Standortevaluation und der Begleitung des Projektwettbewerbs. Im Januar 2014 konnte der Gemeinderat der Bevölkerung die Projekte der Wettbewerbsteilnehmer und das Siegerprojekt präsentieren.

Vernissage vom 24./25. Januar 2014

Am 24. und 25 Januar 2014 hat die freie Besichtigung der Wettbewerbsprojekte für die Bevölkerung stattgefunden.

 Jurybericht  [PDF, 45.0 MB]

Das neue Gemeindehaus

Das neue Gemeindehaus zeigt sich als ausdrucksstarkes Gebäude mit einer einprägsamen Gebäudeform, inspiriert von den alten Bauernhäusern der Region. Ein grosszügig bemessener Vorplatz mit Parkierung und Sammelstelle schafft einen öffentlichen Aussenraum. Der Platz soll dem Haus genügend Raum geben und der Bevölkerung als Ort für verschiedene Anlässe dienen. Der Neubau strahlt die Kraft aus, den Startpunkt für eine Zentrumsbildung zu liefern.

Das Gemeindehaus betritt man vom Vorplatz und gelangt in eine repräsentative Empfangshalle, von wo der Zutritt zu den Schaltern der Gemeindekanzlei und der Abteilung Steuern/Finanzen erfolgt. Über eine breite, zweiläufige Treppe gelangt man ins Obergeschoss, wo das kleine Sitzungszimmer, der Aufenthaltsraum, die Reservebüros und die Archivräume galerieartig erschlossen sind. Die zweigeschossige zentrale Halle verbindet die beiden Geschosse räumlich zu einer Einheit. Der grosszügige Raum unter dem steilen Dach ist für Sitzungen in einem grösseren Personenkreis oder für andere Veranstaltungen wie Seminare oder Apéros nutzbar.

Im Untergeschoss befinden sich der Technikraum, die Räumlichkeiten des Bauamts sowie eine Parkgarage mit 17 Einstellplätzen. Der Neubau wird aus einem warmweiss eingefärbten Beton gefertigt. Die Fenster sind wie Augen tief in die massiven Aussenwände eingelassen. Im Innern werden die aus Holz gefertigten Schalter, Türen oder Innenfenster wie Füllungen in die Öffnungen der weiss eingefärbten Betonwände eingelegt. Das Gebäude wird im Minergie–Standard erstellt.

 

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Fragen und Antworten

 

Was bekommen wir für Fr. 385'000?

Die Projektierungskosten sind bereits einen Bestandteil der Baukosten. Für dieses Geld bekommen wir einen fix fertig geplantes Gemeindehaus, bereit zum Bau. Die grossen Kostenträger wie Bauingenieure, Elektroplaner, Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärplaner können zu verbindlichen Offerten eingeladen werden. Deshalb wissen wir nach der Projektierung sehr genau, wieviel uns das neue Gemeindehaus wirklich kosten wird. Der Preis von Fr. 5.9 Mio ist nur eine grobe Schätzung, wobei darin die Fr. 385'000 bereits enthalten sind.

Aufstellung Projektierungskredit  [PDF, 16.0 KB]

Grobkostenschätzung  [PDF, 13.0 KB]

Infobroschüre  [PDF, 976 KB]

 

Wieso soll das Gemeindehaus an der geplanten Stelle gebaut werden?

Die Platzierung des Gemeindehauses auf der Parzelle ist durchdacht. Vor allem die Fussgänger werden auf natürlichem Weg direkt zum Haupteingang geführt. Zudem bekommt die Gemeinde so einen offen gestalteten Vorplatz, der für viele Aktivitäten genutzt werden kann.

Wenn das Haus etwas abgewinkelt und weiter in Richtung Nordwesten in den Platz gebaut wird, könnte man die Parzelle deutlich besser ausnutzen. Die Einsparungen würden sich auf rund Fr. 100'000 belaufen. Die verbleibende Restfläche wäre für den Bau eines Dorfplatzes unbrauchbar.

Hat es im neuen Gemeindehaus Platz für Kinderkrippe und Mittagstisch?

Der Gemeinderat ist sich bewusst, dass schulergänzenden Angebote für die Gemeinde einen klaren Standortvorteil sind. In diesem Sinne ist der Gemeinderat auch sehr daran interessiert, den nötigen Raum zur Verfügung zu stellen. Eine Patentlösung, wo die Kinderkrippe, die Mütter- Väterberatung oder der Mittagstisch künftig sein können, liegt noch nicht auf dem Tisch. Die Zeit zwischen Gutsprache des Projektierungskredits und Baubeginn will der Gemeinderat nutzen, um mit den Betroffenen ein gute Lösung zu finden.

Ist der Bau der Tiefgarage Gemeindesache?

Über die Frage, ob die Gemeinde Tiefgaragenplätze bauen soll oder nicht, lässt sich zweifellos streiten. Fakt ist, dass in Fischbach-Göslikon vermehrt auf den Quartierstrassen parkiert wird. Der Grund dafür ist einfach; die Bauherren von Mehrfamilienhäusern halten sich mehrheitlich an die Bauvorschriften, welche sie zum Bau von einer Mindestanzahl Parkplätzen verpflichtet.  Diese Vorschriften stammen aus einer Zeit, in der man pro Familie mit einem Auto gerechnet hat.

Heute ist die Situation so, dass viele Paare mindestens je ein Auto besitzen. Zudem kommen erstaunlich viele Liebhaberfahrzeuge dazu, die ebenfalls Parkplätze in Tiefgaragen belegen. Dies alles führt dazu, dass die Fahrzeuge auf den öffentlichen Abstellplätzen und im besten Fall an den erlaubten Orten auf den Gemeindestrassen parkiert werden. Der Bau der Tiefgarage wäre also eine mögliche Entlastung der Parpkplatzsituation in Fischbach-Göslikon. Die Tiefgarage ist vorderhand erst auf den Plänen gezeichnet und an der Abstimmung über den Projektierungskredit wäre eine Diskussion über den Bau der Tiefgarage verfrüht. Die Tiefgarage kann ohne weiteres einfach weggelassen werden, wenn sich im Rahmen der Ausarbeitung des Projekts zeigt, dass sich die Gemeinde das nicht leisten kann oder andere Gründe dagegen sprechen würden. Das Gemeindehaus kann autonom von der Tiefgarage gebaut werden. Die Kosten für die Tiefgarage belaufen sich nach kubischer Schätzung auf rund Fr. 655'000. Pro Parkplatz betragen die Baukosten demnach Fr. 38'500.

Was passiert mit der Restfläche?

restfläche.jpgWie bereits in der Broschüre beschrieben, soll die Grundstückfläche hinter dem Gemeindehaus vorerst belassen werden. Diese Restparzelle hat eine einfache Form, ca 2'600 m2 Fläche, ist gut erschlossen und liegt ideal im Zentrum. Dies alles sind sehr gute Voraussetzungen für eine optimale zukünftige Nutzung. Der Gemeinderat möchte diese Fläche vorderhand nicht nicht verplanen. Dies ist, neben dem Schulareal, das letzte freie Grundstück der Gemeinde und soll für die Zukunft erhalten bleiben.

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